Samstag, 20. Mai 2017

New art in town



Bonbons

Stuttgart, 19.05.2017. Erneut wurden an diesem Freitag neue Werke bekannter und weniger bekannter Künstler in zwei Galerien Stuttgarts vorgestellt.

Zunächst folgten wir der Einladung der Galerie von Braunbehrens welche derzeit Harald Schmitz-Schmelzer Serie "SHARP SHAPES" ausstellt.

 
Beim ersten kurzen Blick auf die Werke erinnern uns diese an Bonbons, an eine bunte Kinderwelt. Sie leuchten regelrecht in vielen Farben. Beim längeren Betrachten kommen die Formen dann zur Geltung. Insbesondere beim Wechsel der eigenen Perspektive entsteht ohne große Mühe ein neuer Eindruck. Auch wenn laut Beuys Kunst nicht für das Wohnzimmer ist, so kann man sich gerade im Wohnzimmer eines der Werke gut vorstellen.
Das verwendete Material besteht aus Holz und pigmentiertem Kunststoff, welcher schichtweise auf den Sockel aufgebaut ist. Das Holz besteht bei jedem Werk aus einer anderen Holzart, somit wirkt die Maserung und Farbe jedes Mal anders.
Es sind harmonische und gefällige Werke. Und da die meisten doch an der Wand aufzuhängen sind, könnte man von einer Plastik an der Wand sprechen.
Frank Molliné hatte wieder ein gutes Händchen bei der Wahl seines Künstlers. Wir unterhielten uns kurz mit ihm; Und seine Kernaussage gefiel wirklich: >>...die Werke eines Künstlers, welche ich ausstelle, müssen mir selbst auch gut gefallen<< 

 


Bonbonfarben...



auf die Perspektive kommt es an


die Spiegelung lies sich nicht vermeiden


nicht für die Wand gedacht


...


Perspektive, Perspektive, Perspektive


v.l.n.r.: Harald Schmitz-Schmelzer, Dr.Naumann, Frank Molline


 

 

 

 

 

 

 

 

 

Comis, Krieg und Frieden

Anlässlich der neuen Ausstellung "Comics" waren wir auch im Galerienhaus zu Besuch. Hier zeigt die Galerie Merkle im Galerienhaus unter dem Leitwort "Comics" Werke von Martin Frei / Peter Puck / Hannes Steinert / Timo Wuerz. Wer an Comics als Bild gefallen findet, kommt sicher auf seine Kosten.
An der letzten Formulierung merkt der Leser bereits, das es nicht unser Genre ist. Das tat dem Besuch im Galerienhaus aber keinen Abbruch. Schließlich beherbergt das Haus jede Menge Werke vieler fantastischer Künstler. So begaben wir uns in den hinteren Teil der Räume und siehe da, seit dem letzten Besuch im März bei der langen Nacht der Museen, hatten sie vorhandene Werke neu angeordnet. Dieses Mal schematisch zum Thema Krieg und Frieden. Klingt etwas verstaubt, ist es mit diesen Werken aber überhaupt nicht. Im Gegenteil, im Kontext mit den verschiedenen Werken unterschiedlichster Künstler, wirkt die Komposition sehr stark. Kompliment. Das Galerienhaus ist immer für eine Überraschung gut. Danke dafür.



Wer kennt die beiden noch?


Foto nachbearbeitet wegen Spiegelung

 Krieg und Fieden


Alles was man zum töten benötigt...




Wer erkennt die Symbole auf dem Panzer?


Die Würde des Menschen...


Folgende Aufnahmen lösen das Gesamtbild auf


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Nichts hören, sehen, sagen


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...Versöhnlich...der Fotograf der lieber den Hund ablichtet